Lastenrad fLotte Potsdam

Lastenrad fLotte Potsdam © ADFC | Stephan Schmalz

fLotte - freie Lastenräder in Potsdam

 

Ist das eigene Fahrrad zur klein für den Einkauf? Eine Lösung Lastenrad leihen!

 

fLotte Potsdam

Bei der fLotte Potsdam können auf der Webseite flotte-potsdam.de kostenlos Lastenräder ausgeliehen werden.

  • Am Anfang steht eine Registrierung.
  • Nun kann auf der Webseite fLotte ein freies Rad gebucht werden.
  • Abgeholt wird es mit Buchungsnummer und Ausweis.
  • Die Lasten können mit dem Rad transportiert werden
  • Am Ende wird das Rad sauber wieder an der Station abgegeben.

Es ist unkompliziert und macht Spaß.

Die Standorte der fLotte-Räder sind:

  • Potsdam Zentrum
  • Potsdam Babelsberg
  • Potsdam West und
  • Potsdam Bornstedt

Es werden auch weiterhin Unterstützer und Standorte gesucht.

 

fLotte-Banner
fLotte Potsdam © fLotte-Potsdam.de

Informationen der fLotte Potsdam:

Warum freie Lastenräder in Potsdam?

Das Projekt der „fLotte Potsdam“ orientiert sich an den Konzepten der „fLotte Berlin“ und den Ideen des „Forums freier Lastenräder“. Gleichzeitig gibt es in Potsdam eine besondere Geschichte. Ursprung des Engagements für Lastenräder ist das Projekt „Mediatrike“. Schon vor 7 Jahren begannen Lastenradfans, MedienpädagogInnen und AktivistInnen aus dem Werkhaus Potsdam mit einem Projekt, das den Bau von Lastenrädern mit kreativen und coolen medialen Nutzungen verband. Daraus entstanden in Schulen, Heimen für Geflüchtete, Kultur – und Jugendzentren, Lastenräder. Die Lastenräder wurden Schülerradio, Ackermobil oder als Spielebike genutzt. Als Abschluss der Projektreihe fand 2017 zum ersten Mal ein großes Festival mit und für Lastenräder auf dem Bassinplatz in Potsdam statt – das Mediatrike Festival.

Die Entstehung des Lastenradverleihs

In dem Prozess zum ersten Mediatrike Festival formierte sich ab 2018 das Lastenrad-Netzwerk in Potsdam. In diesem Netzwerk arbeiten aktuell fast 20 Menschen aus Vereinen, Kulturzentren, Stadtteilnetzwerken, ADFC Brandenburg, potsdam autofrei, VCD Bradnenburg und dem Trägerverein INWOLE mit. Gemeinsam entwickeln wir aktuell die „fLotte Potsdam“, wollen aber auch die Potsdamer Besonderheiten bewahren: Bildungsarbeit für eine neue, ökologische Mobilität integrieren, Lastenräder selbst bauen, politische Projekte unterstützen und offene Werkstätten einbeziehen. Unser Lastenrad-Netzwerk ließ sich auch in 2020 nicht unterkriegen. Wir stellten unter bestimmten Corona-Auflagen ein neues Konzept auf die Beine. Das Mediatrike Festival wird von nun an als Lastenrad-Demo und Parade weiterexistieren.

 

Die Idee dahinter

Es geht um "freie Lastenräder":

  • diese Lastenräder können kostenfrei ausgeliehen werden
  • ebenso geht es um "Gemeingüter" - diese Räder werden gemeinsam genutzt, nicht individuell
  • dies schont die Umwelt und fördert das urbane Leben, wegen weniger Emissionen durch motorisierten Verkehr und weniger Lärm
  • die Nachbarschaft wird gefördert, die Räder werden nicht anonym sondern im Laden, Cafe oder ähnlichem nebenan abgeholt und wieder abgegeben
  • jeder kann ein Lastenrad testen

Somit kann jedeR einen Beitrag dazu leisten, dass unsere Stadt vor Emissionen bewahrt wird und wir uns ressourcenschonender bewegen.

Lastenrad fLotte Potsdam
Lastenrad fLotte Potsdam © ADFC | Stephan Schmalz
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https://potsdam.adfc.de/artikel/flotte-freie-lastenraeder-in-potsdam

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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